Inhaltsverzeichnis Heft Nr. 1/98:

Forum Heimat- und Bürgervereine
- Elfringhausen: Bürgerverein des Ruhrgebietes 1997, von Volker Schlickum
- Theo Barkowski: 38 "Jahre aktiver Bürger", von Uwe Bonsack
- 100 Jahre Bürgerschaft Kupferdreh e.V., Treffen der Bürger- Heimat- und Verkehrsvereine, von J. Rainer Busch

Schwerpunkt: Die Bürgergesellschaft
- Ulrich Schmidt MdL: Selbstverantwortung als Teil des Sozialstaates
- Werner Schmidt aus Hagen ist "Bürger des Ruhrgebietes, von Uwe Bonsack
- Die Bürgervereine und ihr Verhältnis zur Kommunalpolitik und -verwaltung:
- Der Bürger-, Heimat- und Verkehrsverein Elfringhausen, von Volker Schlickum
- Der Stadtverband der Bürger- und Verkehrsvereine Essen e.V., von Hermann Unterschemmann
- Der Bürgerverein Essen- Bergerhausen e.V., von Wolfgang Pfotenhauer
- Pilotprojekt an vier Universitäten, von Michael Braun

Das Ruhrgebiet im Buch
- Ruhrchristen, von Heinrich Engel
- Man nehme... von Helga Reckmann
- Eine kleine Auswahl unterhaltsamr Lektüre

Das Ruhrgebietsportät
- Der Graphiker Klaus D. Schiemann, von Jörg Lenze

Einrichtungen im Ruhrgebiet
- Die westfälische Volkssternwarte und das Planetarium Recklinghausen, von Otto Schnepf zur Otto Schnepf Homepage
- Bergbauhistorischer Arbeitskreis Essen, von Karlheinz Rabas

Vorwort zum Heft Nr. 1/98: - Liebe Leserinnen, liebe Leser,
- Ruhrität(en) sind ein neues Magazin für das bürgerschaftliche Ehrenamt und für die Mitglieder der Bürger- und Heimatvereine des Ruhrgebietes. Das Ruhrgebiet ist längst nicht mehr Teil des Rheinlands oder Westfalens, sondern es hat im Laufe der letzten 100 Jahre eine eigene Identität gewonnen, mit einer eigenen Sprache und einem eigenen Menschenschlag. Das bedeutet keineswegs zu verleugnen, daß die Wurzeln des Ruhrgebietes in Westfalen und im Rheinland liegen, es bedeutet aber auch anzuerkennen, daß sich das Ruhrgebiet anders entwickelt hat, als das (übrige) Westfalen und das (übrige) Rheinland. Im Ruhrgebiet gibt es 240 vom Verein pro Ruhrgebiet erfaßte Bürger- und Heimatvereine. Überall in den Städten und Gemeinden des Ruhrgebietes engagieren sich Bürgerinnen und Bürger für andere Menschen oder für "öffentliche Angelegenheiten. Die Mitglieder der Bürger- und Heimatvereine setzen sich ein für ihren Ortsteil, für ihre Stadt, für ihre Region. Sie bewahren die Traditionen und richten den Blick auf die Notwendigkeiten der Zukunft. Was oft fehlt, ist der Kontakt zu dem, was andere ehrenamtlich Tätige und andere Bürger- und Heimatvereine an Aktivitäten entfalten, an Ideen verwirklichen, an Projekten entwickeln. Diesen Kontakt herzustellen, bemüht sich der Verein pro Ruhrgebiet. Seit 1983 gibt es zweimal im Jahr regelmäßige Treffen der Bürger- und Heimatvereine des Ruhrgebietes, bei denen sich der gastgebende Verein vorstellt und Gelegenheit zum Kennenlernen der Besonderheiten der Arbeit dieses Vereins und zum Erfahrungsaustausch besteht.


Ein Netzwerk knüpfen zwischen ehrenamtlich Tätigen und den Bürger- und Heimatvereinen", so versteht sich dieses Magazin. Ruhrität(en) werden nur leben, wenn Sie Beiträge, Kommentare, Berichte und Meinungen einbringen, wenn die Mitglieder der Bürger- und Heimatvereine und andere engagierte Personen aus dem Ruhrgebiet an dieser Zeitschrift mitarbeiten. Dazu rufe ich Sie herzlich auf.
Ruhrität(en) werden 1998 zweimal und in einer relativ kleinen Auflage erscheinen. Sollte das neue Magazin für das Ehrenamt und für die Mitglieder der Bürger- und Heimatvereine des Ruhrgebietes angenommen werden, kann die Auflage und die Erscheinungshäufigkeit erhöht werden.
Ruhrität(en) werden von einem Team ehrenamtlicher Mitglieder von Bürger- und Heimatvereinen und anderen engagierten Persönlichkeiten gestaltet.
Dem Redaktionsteam und Ihnen, den Lesern, wünsche ich ein herzliches Glückauf!
Dr. Herbert Krämer, Vorsitzender des Vereins pro Ruhrgebiet